Aktuelles
Feierabend-Bierchen erneut auf dem Mobilitätshub
Mitarbeiter*innen aus Hämmer starten gemeinsam in den Feierabend und testen Mikromobilität.
Auch das zweite After-Work-Event auf dem Mobilitätshub war ein Erfolg: Viele Arbeitnehmer*innen nutzten die Chance, die neue Verleihstation für Mikromobilität kennenzulernen und E-Scooter, Pedelecs sowie ein Lastenfahrrad auszuprobieren. Mit Snacks vom Food-Truck „Ey Chef“ versorgt, genossen es die Besucher*innen, sich über das Gewerbegebiet als Arbeitsort auszutauschen und sich (noch besser) kennenzulernen. Gastgeber waren erneut die Stadtwerke Menden, die MVG Märkische Verkehrsgesellschaft und die TU Dortmund, die das Veranstaltungsformat nutzen, um die Personen, die in Hämmer arbeiten, auf die neuen Mobilitätsangebote aufmerksam zu machen und über den Fortschritt der laufenden Forschungsprojekte zu informieren
Bei den Gesprächen der Teilnehmer*innen zeigte sich wieder einmal, dass das Interesse an Mobilität, Vernetzung und weiteren After-Work-Veranstaltungen groß ist.
Mobilitätsprojekte auf der Smart Country Convention
Verschiedene Formaten liefern Einblicke zu aktuellen Entwicklungen.
Bei der Smart Country Convention in Berlin kommen jährlich Hunderte Fachleute zusammen, um sich zu Digitalisierungsthemen im öffentlichen Sektor auszutauschen und sich über die aktuellsten Trends und Entwicklungen in diesem Bereich zu informieren. Dabei dürfen smarte Mobilitätslösungen nicht fehlen und so zählten auch die Mendener Mobilitätsprojekte zu den Themen, über die die Expert*innen bei der bundesweit einzigartigen Veranstaltung diskutierten.
Maximilian Rohs, Director Infrastructure & Mobility bei PwC Deutschland, berichtete bei einem Panel zum Thema „Zugang statt Abhängigkeit – Neue Mobilitätskonzepte für den ländlichen Raum“ unter anderem von den Projekten im Gewerbegebiet Hämmer, bei denen an innovativen Angeboten für die betriebliche Mobilität gearbeitet wird. PwC ist für die Evaluation der Mobilitätsprojekte im Gewerbepark Hämmer zuständig und berät die Projektpartner regelmäßig. Die mendigital GmbH ist ebenfalls in Projekte rund um das Thema Mobilität in Menden eingebunden. mendigital-Geschäftsführer Robin Eisbach berichtete bei einer Panel-Diskussion mit dem Titel „Bedarf, Budget, Beispiele: Wer finanziert die digitale Infrastruktur?“ über die Chancen und Herausforderungen smarter Städte und Kommunen. Zudem berichtete er in einem Impulsvortrag zum "Erlebnis Stadt" auch von den neuen Mobilitätsangeboten.
Aktuelle Informationen zu den Mendener Mobilitätsprojekten erhielten die Teilnehmer*innen der Smart Country Convention auch am Stand der Südwestfalen-Agentur und beim „Südwestfälischen Abend“, zu dem die regionale Entwicklungsgesellschaft Akteure aus der Politik, der Wirtschaft und der Region eingeladen hatte.
Erstes interkommunales Business@lunch in 2025
Wirtschaftsinitiativen rücken Mobilitätsprojekte in den Fokus.
Die Stadtwerke Menden haben in diesem Jahr die Wirtschaftsinitiativen der Städte Balve, Hemer, Iserlohn und Menden zum ersten interkommunalen Business@lunch 2025 auf den Mobilitätshub in Hämmer eingeladen. Rund 100 Gäste sind dieser Einladung gefolgt.
Nach einer Begrüßung durch Stadtwerke-Geschäftsführer Matthias Lürbke lieferte Sarah Schmidt, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Menden, spannende Einblicke in die Entwicklung des Gewerbegebiets Hämmer. Welche Themen bei den aktuell laufenden Forschungsprojekten im Fokus stehen erklärte im Anschluss Matthias Thelen, der bei den Stadtwerken Menden das Team Projektentwicklung leitet. Etwas tiefer in die Forschung zur Akzeptanz von automatisiertem Fahren im ÖPNV stieg Prof. Dr. Torsten Bertram vom Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik der TU Dortmund bei seinem Kurzvortrag ein. Besonders begeistert waren die Business@lunch-Besucher*innen vom futuristischen eShuttle, der im Zuge des Projekts „BLiNK“ für die Forschungsarbeiten der TU Dortmund angeschafft wurde.
BLiNK feiert Abschluss des Projekts
Projektkonsortium zieht Resümee und bietet Raum zum Austausch über Mobilitätsthemen.
Wie die neuen Angebote für Betriebliche Mobilität im Gewerbegebiet Hämmer aussehen und wie sie sich in Zukunft entwickeln, konnten die Teilnehmer*innen der Abschlussveranstaltung des Projekts „BLiNK“ am Dienstag, 16. September, erfahren und sogar erleben – zum Beispiel bei einer Rundfahrt mit einem futuristischen e-Shuttle, der das Gewerbegebiet Hämmer mit dem Mendener Stadtteil Lendringsen verbindet. Das Projektkonsortium, das sich aus den Stadtwerken Menden, der MVG Märkische Verkehrsgesellschaft und der TU Dortmund zusammensetzt, hatte zum Abschluss des Projekts auf den Mobilitätshub eingeladen, der im Rahmen des Projekts „Lebenswertes Gewerbegebiet“ entstanden ist.
Matthias Lürbke, Geschäftsführer der Stadtwerke Menden, und Dr. Roland Schröder, Bürgermeister der Stadt Menden, begrüßten die Gäste aus der Region, der Politik, der Mobilitätswelt und der Wissenschaft auf dem Mobilitätshub im Mendener Gewerbegebiet Hämmer. Podiumsdiskussionen mit Projektbeteiligten und Partnern aus der Region sowie ein Impulsvortrag von Dr. Stefan Ewert aus dem Bundesministerium für Verkehr lieferten spannende Einblicke in die Entwicklung Betrieblicher Mobilität in Menden und in ganz Deutschland. Wie weitreichend das Thema Betriebliche Mobilität sein kann, zeigte Alicia Altendeitering vom VfL Bochum, die im Projekt „VfL mobil“ innovative Lösungen für Fan- und Mitarbeitermobilität erarbeitet.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Möglichkeit zur Probefahrt mit einem vollelektrischen Forschungsfahrzeug, das im Rahmen des Projekts BLiNK angeschafft wurde. Wer mit dem Bus im Gewerbegebiet Hämmer ankommt, kann verschiedene Fahrzeuge wie Elektrofahrräder, E-Roller, E-Lastenfahrräder, 45 km/h-Autos oder E-Autos als Anschlussmobilität nutzen. Auch diese Angebote konnten im Rahmen der Abschluss-Veranstaltung des Projekts BLiNK getestet werden.